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Worte zum Jahreswechsel: GRÜNE setzen sich für Demokratie, Menschenrechte und Klimaschutz ein

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitstreiter*innen,

dieses Jahr war in unserem Kreisverband geprägt von Abschied und Neuanfang. Wir mussten von Andreas Pilarski Abschied nehmen. Er war Vorsitzender unserer GRÜNEN Fraktion im Kreistag Bad Kreuznach und hat sich lange auf Orts- und Kreisebene für grüne Ziele eingesetzt. Wir vermissen ihn und sind dankbar, dass er bei uns war.

Auch der Ehemann von Elke Kiltz ist plötzlich gestorben. Elke war lange und bis vor kurzem Kreisvorsitzende, sie war Abgeordnete im Landtag Rheinland-Pfalz und sie engagiert sich nach wie vor in vielen gesellschaftlichen Organisationen. Wir freuen uns, dass sie uns weiter verbunden bleibt.

Die Ereignisse in der Welt, vor allem die Kriege in der Ukraine und in Nahost, die abscheulichen Gräueltaten der Hamas gegenüber israelischen Menschen werfen ihre Schatten auch in unseren Landkreis. Leider nehmen auch bei uns Antisemitismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und das Misstrauen gegenüber Geflüchteten zu, ist ein Rechtsruck spürbar. Die Klimakrise wirkt sich deutlich sichtbar auf Menschen und Natur aus. Viele Politiker*innen der anderen Parteien haben sich uns GRÜNE als Zielscheibe ausgesucht, anstatt konstruktiv an Lösungen mitzuarbeiten.

Wir wollen uns weiter für Demokratie und Menschenrechte einsetzen, für eine Gesellschaft und eine Umwelt, die allen Menschen eine gute Lebensqualität bietet. Wir wollen den Klimaschutz voranbringen und gestalten.

Die Zahl der Menschen, die unsere Ziele und Konzepte teilen und unterstützen, steigt.

Das sieht man nicht zuletzt daran, dass unser Kreisverband auch in diesem Jahr gewachsen ist. Unser Vorstand wurde neu gewählt und auch hier sind viele neue Mitglieder dazugekommen. Sie bringen frische Ideen und viel Elan ein.

So gestärkt gehen wir in den Wahlkampf zu den Kommunalwahlen und zur Europawahl am 9. Juni 2024. Wir wollen viele weitere Menschen überzeugen und sie für grüne Politik gewinnen. Dazu brauchen wir viele weitere Aktive.

Jedes Mitglied unseres Kreisverbands ist herzlich eingeladen, sich einzubringen, als Kandidat*in für die Listen der Kommunalwahlen, beim Ausarbeiten des Wahlprogramms, an den Wahlständen, als Aktive in den Ortsverbänden, dem Stadtverband oder dem Kreisverband. Aufgaben und Spaß gibt es jede Menge.

Wir Grüne schätzen die Perspektiven und Sichtweisen von Frauen. Wir möchten Frauen deshalb besonders ermutigen, sich zu engagieren.

Wir freuen uns auf dich und darauf, die Zukunft gemeinsam mit dir politisch zu gestalten!

Euch allen wünschen wir eine frohe Weihnachtszeit, einen guten Rutsch, alles Gute und viel Schwung und Energie für das neue Jahr 2024!

Für den Vorstand

Michaela Bögner                                                                Lars Medinger

Offener Brief zu Nikolaus: Solarparks naturverträglich ausschreiben und Einnahmen solidarisch teilen

Sehr geehrte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister,

sehr geehrter Herr Cyfka,

sehr geehrte Fraktionsvorsitzende,

geschätzte Kolleginnen und Kollegen,

ich wünsche allen einen schönen Nikolaustag. Ich habe mit Interesse die Diskussion zur Potenzialanalyse zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in unserer Verbandsgemeinde mitverfolgt. Mit Blick auf die globalen, aber auch kommunalen Herausforderungen ist der zielgerichtete und naturverträgliche Ausbau von Erneuerbaren Energien eine wichtige Säule der dezentralen Energieversorgung, als auch ein Stabilisator für die kommunalen Haushalte. Es ist in unser aller Interesse den Ausbau zu unterstützen und die entsprechenden politischen Rahmenbedingen zu setzen. Dabei sind, über die Anforderung von Bund und Land hinaus, auch weitere Faktoren zu gewichten. Es ist im ganzen Land zu beobachten, dass wertvolle Grünflächen sowohl im Bereich des Naturschutzes als auch der landwirtschaftlichen Erzeugung unter Druck geraten.

Als gewählte Vetreterinnen und Vertreter der Bürgerinnen und Bürger liegt die Entscheidung zur Abwägung der unterschiedlichen Interessenslagen bei Ihnen in den Räten. Es ist essentiell für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien eine hohe Akzeptanz vor Ort herzustellen und dafür auch entsprechende Leitplanken für den Ausbau zu setzen. Dazu gehört auch, dass sich die projektierenden Unternehmen von Photovoltaik-Anlagen vertraglich von den Ortsgemeinde verpflichten lassen den „Leitfaden für naturverträgliche und biodiversitätsfreundliche Solarparks“ (https://mkuem.rlp.de/fileadmin/14/Themen/Energie_und_Klimaschutz/3._Erneuerbare_Energien/Solarenergie/Leitfaden_Massnahmensteckbriefe.pdf) anzuwenden und Ihre Solarpark entsprechend naturnah auszugestalten (auch im Anhang). Ich möchte Sie hiermit bitten dies bei Ihren Entscheidungen zu beachten und einen Blick in den praxisnahen Leitfaden zu werfen. Ein Unternehmen, welches sich dagegen entscheidet, sollte aus dem ordentlichen Verfahren ausscheiden. Gute und zuverlässige Projektierer können durch die Beachtung der beschriebenen ökologischen Aufwertungsmaßnahmen sowohl die Wertigkeit, als auch die regionale Akzeptanz in der Bevölkerung für Solarparks erhöhen. Synergieeffekte, wie z.B. Hochwasservorsorge (!) und Biotopvernetzung, können mit den im Leitfaden beschriebenen Maßnahmen einhergehen.

Ich möchte an dieser Stelle alle Beteiligten auffordern sich aktiv für einen naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren Energien zu engagieren.

Daneben möchte ich Sie bitten sich gemeinsam für eine faire und solidarische Lösung zur Beteilung aller Kommunen am Ausbau der Erneuerbaren Energien einzusetzen. Bereits in der 12. Sitzung des Umweltausschusses per Antrag "Regionale Wertschöpfung durch den Ausbau erneuerbarer Energie fair teilen" am 12.1.23 wurde dies angeregt und auch mit Blick auf die ungleiche Verteilung der Potenzialflächen für den Ausbau von Erneuerbaren Energien in unserer Verbandsgemeinde, erscheint eine gemeinsame Lösung für alle Ortsgemeinden zielführend. Es gibt bereits mehrere kommunale Lösungsbeispiele in unserer Umgebung (ua. Verbandsgemeinde Rüdesheim, Verbandsgemeinde Rheinböllen-Simmer), welche es allen Kommunen einer Verbandsgemeinde ermöglichen von den Einnahmen aus den Erneuerbaren Energien zu profitieren. Auch Landesforsten und die Energieagentur beraten Kommunen zu Etablierung von Solidarpakten und können ggf. im Rahmen des Beitritts unserer Verbandsgemeinde in den „Kommunalen Klimapakt“ (KKP) angesprochen werden.

Ich bin davon überzeugt, dass eine parteiübergreifende Lösung gemeinsam mit der Verbandsgemeindeverwaltung und allen Ortsgemeinden möglich erscheint, sofern alle bereit sind sich gegenseitig zu unterstützen. In diesem (vor-)weihnachtlichen Geiste, wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit.

Mit besten Grüßen aus Stromberg,

Tim Markovic

Vorstandssprecher BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Ortsverband Guldenbachtal

Mitglied des Umweltausschusses der Verbandsgemeinde


Datei: Leitfaden Solarparks

Neue Gesichter im Vorstand des Ortsverbandes Bad Kreuznach

In der Mitgliederversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN  wurde im OV Bad Kreuznach am 28.11.2023 turnusgemäss ein neuer Vorstand gewählt. In dem neuen sechsköpfigen Gremium sind drei neue Vorstandsmitglieder/innen vertreten. 
 
Neu im Vorstand sind nun Annette Thiergarten, Andreas Hönig und Franz Preis. Jonathan Schneider und Günter Sichau komplettieren als wieder gewählte Mitglieder mit den neuen Vorstand.  Als Schatzmeister fungiert zukünftig Andreas Karg. Alle gewählten Mitglieder/ innen wurden einstimmig gewählt. Den ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder wurde gedankt. 
 
Vordringliche Aufgabe wird die Themen-und Listenaufstellung der Kandidat/innen und der Wahlkampf für die anstehende Kommunalwahl sein.
 
Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Bad Kreuznach 
 
Für den Vorstand 
Günter Sichau 

Pressemeldung: Antrag der Grünen zur Anschaffung eines Identitäten-Prüfkoffers beim Kreuznacher Standesamt wurde im Hauptausschuss einstimmig befürwortet

Das Standesamt der Stadt Bad Kreuznach kann bislang Bürger*innen nur einen Personalausweis ausstellen, wenn diese persönlich vorbei kommen, da für den Antrag Fingerabdrücke genommen werden müssen. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht ihre Wohnung oder das Altenheim verlassen können oder Menschen mit Behinderungen, können derzeit vom Standesamt nicht mobil bedient werden. Denn für den Personalausweis sind digitale Fingerabdrücke erforderlich. Stephanie Otto wurde von Edgar Döll, einem aktiven Mitglied des Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL)  angesprochen, dem so der neue Ausweis versagt bliebt. „Die Konsequenz ist, dass der Bürger damit keine Rechtsgeschäfte digital erledigen kann, für die ein Ausweis notwendig ist“, betont Otto, die sich dem berechtigten Anliegen von Döll annahm. Denn aufgrund der  Digitalisierung werden immer mehr Rechtsgeschäfte von Zuhause getätigt, z.B. Eröffnung von Konten, weitere Bankgeschäfte oder Internetkäufe. Für einige Rechtsgeschäfte sind Ausweisdokumente erforderlich. „Es handelt sich nicht um Einzelpersonen. Seid wir den Antrag gestellt haben, ist uns über das ZsL eine weitere Bürgerin bekannt“, ergänzt Günter Sichau den Bericht seiner Kollegin.

Nach umfangreichen Recherchen von Otto bei der Stadtverwaltung, beim Land und Anrufen im Bundesinnenministerium lag die Lösung auf der Hand: Die Lösung der Bundesdruckerei ist die Authentifizierung mit dem „Identitäten-Prüfkoffer“ der Bundesdruckerei , sprich die mobile, datensichere Abnahme der Fingerabdrücke. Der Prüfkoffer wird nach Bestellung von der Bundesdruckerei ausgeliefert. Der Prüfkoffer wird im Rahmen einer Gebrauchsüberlassung gegen ein einmaliges Nutzungsentgelt von 1.500,- Euro zur Verfügung gestellt und bleibt im Eigentum der Bundesdruckerei. Die Grünen sind erfreut, dass die Mitglieder des Hauptausschuss einstimmig  ihrem Antrag gefolgt sind, denn sie sehen die Anschaffung des Prüf-Koffers  als weiteren Schritt der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen in Bad Kreuznach.

 

Günter Sichau                                    Hermann Bläsius                   

Mitglied im Stadtrat                          Fraktionssprecher


Die Pressemitteilung als PDF: [Download]

                                  

Stefan Boxlers Rede zur Israel-Solidaritätsresolution im Kreistag

Rede zur Resolution von Stefan Boxler (GRÜNE) am 06.11.2023

Sehr geehrte Frau Landrätin Dickes, verehrte Kreistagsmitglieder,

die Terrorakte der Hamas haben tiefe Wunden in die israelische Gesellschaft gerissen. Aber sie haben auch Juden überall auf der Welt verletzt. Es ist eine wahrgewordene Vernichtungsphantasie, denn nichts anderes war das Abschlachten von Hunderten Zivilisten in ihren Schlafanzügen oder auf der Rave-Party in der israelischen Negev-Wüste. Es zeigt sich das schreckliche Antlitz des islamistischen Antisemitismus.

Jeden Tag hagelt es Raketen auf israelische Städte. Auch in unserem Landkreis bangen die Menschen nach dem Angriff der Hamas um die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Partnerstadt Kiryat Motzkin in der Bucht von Haifa.

Der Terrorakt der Hamas hat auch für Juden in Deutschland Konsequenzen. Insgesamt wurden bisher, nach dem Angriff der Hamas, bereits über 540 judenfeindliche Taten in Deutschland dokumentiert.

Im ganzen Land fühlen Juden sich darum unsicher und bedroht. Viele Beispiele dazu gehen zurzeit ständig durch die Medien.

Mit dieser Bedrohung gehen jüdische Bürgerinnen und Bürger unterschiedlich um. Viele ziehen sich zurück. Die jüdischen Gemeinden haben ihre Mitglieder gewarnt, in der Öffentlichkeit jüdische Erkennungszeichen zu tragen. Einige überlegen, ob sie auswandern sollen. Nur wohin? Israel, das immer als sicherer Hafen für Juden und Jüdinnen in der ganzen Welt galt, befindet sich im Krieg mit der Hamas.

Dass Juden diese Konsequenzen aus den Ereignissen ziehen, ist eine Schande für Deutschland. Es gibt sechs Millionen Gründe, warum Juden in Deutschland keinen Anlass haben sollten, sich zu verstecken, warum sie nie wieder Angst vor Übergriffen auf der Straße oder in ihrer Wohnung haben sollten.

Auch ist es wichtig, Gesprächskanäle zu öffnen, etwa mit den muslimischen Verbänden, die bisher mehrheitlich durch Schweigen auffallen, obwohl der Antisemitismus auf deutschen Straßen, Schulhöfen und Sportplätzen nach den Ereignissen des 7. Oktobers vornehmlich von Muslimen ausgeht. Bisher haben die großen muslimischen Dachorganisationen es leider nicht nur versäumt, die antisemitischen Vorfälle in Deutschland glaubwürdig zu verurteilen. Sie setzen sich auch nicht für einen Austausch ein oder rufen ihre Mitglieder zur Mäßigung oder Differenzierung auf.

Die jüdischen Gemeinden beobachten zudem eine unheilvolle Querfront. Juden wurden wiederholt auch aus der Mitte der Deutschen in den vergangenen Tagen und Wochen bedroht und beleidigt. Es ist beschämend und zu verurteilen, dass auch in unserem Land israelische Flaggen abgerissen und angezündet werden.

Politiker der demokratischen Parteien haben sich dagegen mehrheitlich klar positioniert. Doch Bekenntnisse, wie gut sie der Seele auch tun mögen, reichen nicht.

Es ist verwerflich, dass die AfD, den Terror der Hamas nutzt, um Islamfeindlichkeit zu schüren. Die Glaubwürdigkeit des Einsatzes der AfD gegen Antisemitismus muss deshalb angezweifelt werden: So gibt es z. B. Kontakte von AfD-Bundestagsabgeordneten in den Iran, der die Hamas unterstützt, sowie antisemitische Äußerungen von Mitgliedern der Partei in der Vergangenheit.

Man muss es dieser Tage unmissverständlich sagen: Die Angriffe der Hamas auf die israelische Zivilbevölkerung sind barbarische Kriegsverbrechen. Jubelbekundungen der Massaker sind widerwärtig. Punkt.

Unsere jüdischen Bürgerinnen und Bürger brauchen Unterstützung: Die Gemeinden stocken selbst ihre Sicherheitsvorkehrungen auf. Sie organisieren psychische Betreuungsprogramme für Jugendliche, die verängstigt sind, weil alle sagen, dass sie ihre Davidsternkette ablegen sollen. Sie investieren in Aufklärungskampagnen gegen Antisemitismus. Eigentlich ist das keine Aufgabe der Juden, sondern eine der gesamten Gesellschaft. Bei bloßen Beileidsbekundungen darf es deshalb nicht bleiben.

Nach den Terrorattacken der Hamas in Israel fürchten deutsche Juden um ihre Sicherheit. Das ist entsetzlich. Die "Verherrlichung des Hamas-Terrors" in Deutschland und jede Form von Antisemitismus und Judenfeindschaft müssten klar verurteilt und bekämpft werden.

Bitte unterstützen sie diese Resolution.

Vielen Dank!

 

Gegenrede zum Änderungsantrag der Partei „Die Linke“

Die Positionierungen der gesellschaftlichen Linken wie auch der gleichnamigen Partei zum neuen Krieg im Nahen Osten nach dem Beginn der Terrorangriffe der Hamas Anfang Oktober sind von auffälliger Zurückhaltung gekennzeichnet. Klare Bekenntnisse findet man weder auf den Homepage- noch auf den Facebookseiten des Kreisverbandes der Partei „Die Linke“.

In den vergangenen Jahren schafften es mehrere Funktionäre von Marx21, auf dem Ticket der Partei „Die Linke“ in den Bundestag einzuziehen. Zum Beispiel Christine Buchholz, die die Terrorgruppen Hamas und Hisbollah zu „legitimen Organisationen“ erklärte und im Bundestag, als Israels Staatspräsident Schimon Peres im Jahr 2010 seine Rede zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus beendete, demonstrativ sitzen blieb. Gemeinsam mit Sahra Wagenknecht und Sevim Dağdelen. Beide Mitbegründerinnen vom neuen Bündnis Sahra Wagenknecht (kurz BSW, satzungsgemäß BSW – Für Vernunft und Gerechtigkeit e. V.).

Verklärte Fraktionsmitglieder der Partei „Die Linke“, oder sollte ich besser sagen der „BSW“, ist ihr Änderungsantrag vernünftig und gerecht?

Der Hamas geht es nicht um die Befreiung Palästinas, sondern nur um die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung im Nahen Osten. Nur „Die Linke“ will das immer noch nicht wahrhaben.

Selbst jetzt. im Änderungsantrag der Partei „Die Linke“, wird Israel nicht als Opfer anerkannt, sondern ausschließlich als Täter. Als Besatzungsmacht, die Zivilisten tötet.

Natürlich muss sich Israel an das Völkerrecht und internationale Standards halten. Aber der Unterschied ist: Wer würde solche Erwartungen je an die Hamas formulieren?

Ein vollständiger Waffenstillstand würde jetzt nur dazu führen, dass die Hamas an der Macht bleibt, sich neu gruppieren könnte und wiederholen könnte, was sie am 7. Oktober getan hat.

Den Änderungsantrag der Partei „Die Linke“ lehnen wir daher ab.

Mitgliederversammlung und Vorstandswahlen beim Ortsverband Bad Kreuznach

Einladung zum Ortsverbandstreffen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bad Kreuznach

am Dienstag, 28.11.2023 um 19.30 Uhr im Netzwerk, Wassersümpfchen in Bad Kreuznach    

Im Namen des Vorstandes lade ich alle Mitglieder*innen zu einem Ortsverbandstreffen herzlich

ein und hoffe auf euer Erscheinen.

Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:

  1. .Begrüßung und Formalia
  2. Bericht des Vorstandes
  3. Bericht des Schatzmeisters
  4. Vorstellung der Personen für eine Neuwahl des Vorstandes
  5. Neuwahl des Vorstandes und des Schatzmeisters
  6. Verschiedenes

Bad Kreuznach, 08.11.2023 

Der Vorstand des Ortsverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Günter Sichau

Kreistag Bad Kreuznach: Parteiübergreifende Solidarität mit Israel und Engagement gegen Antisemitismus

Gemeinsame Resolution der Fraktionen (CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) im Kreistag des Landkreises Bad Kreuznach - Solidarität mit Israel und Kampf gegen Antisemitismus

Am 7. Oktober 2023, mitten am Schabbat, einen Tag nach Ende des Laubhüttenfestes, überfielen Terroristen der islamistischen Terrororganisation Hamas mehrere Ortschaften, Kibbuzim und ein Technofestival für den Frieden mit internationaler Besucherschaft im Süden Israels. Es ist das schlimmste Massaker an Jüdinnen und Juden seit dem zweiten Weltkrieg. Die Terroristen mordeten auf grausame Weise unterschiedslos Männer, Frauen, Kinder, Alte. Insgesamt über 800 Menschen wurden ermordet. Hunderte weitere wurden verschleppt und werden als Geiseln gehalten. Die Terroristen luden Videos der von Ihnen begangenen Morde, Vergewaltigungen und Folterungen öffentlich auf den Social-Media-Accounts ihrer Opfer hoch, feiern sich für ihre Verbrechen und verspotten ihre Opfer. Ihre Motivation ist ein eliminatorischer Antisemitismus, der nicht nur dem Staat Israel, sondern allen Jüdinnen und Juden das Existenzrecht abspricht.

Wir haben in Deutschland ein Problem mit Antisemitismus. Seit Jahrzehnten gibt es rechten und auch linken Antisemitismus. Jetzt kommt ein migrantischer Antisemitismus wie gerade in Neukölln hinzu. Das ist beschämend und unerträglich. Das wollen wir nicht tolerieren und wir müssen als Gesellschaft klar dazu Stellung beziehen. Alle Mittel des Rechtsstaates müssen genutzt werden, um die Verherrlichung von Gewalt und die Unterstützer der terroristischen Hamas zur Rechenschaft zu ziehen.

In Deutschland gingen zuletzt Sympathisantinnen und Sympathisanten der antisemitischen Terroristen auf die Straße, um den Mord an Jüdinnen und Juden durch das Verteilen von Süßigkeiten zu feiern. Unsere freie und demokratische Gesellschaft darf nicht dulden, dass in unserer Mitte massenhafter Mord gefeiert, verharmlost oder gerechtfertigt wird. Eine freie und demokratische Gesellschaft, in der Jüdinnen und Juden nicht sicher und in Würde leben können, scheitert an ihrem Anspruch.

Der Landkreis Bad Kreuznach solidarisiert sich mit Israel und unserer israelischen Partnerstadt Kiriat Motzkin (in der Bucht von Haifa gelegen). Auch wir trauern um die Ermordeten, bangen um die Verletzten und hoffen auf die baldige Befreiung der Verschleppten, sind in Gedanken bei den Familien, die in Sicherheitsräumen und Luftschutzbunkern ausharren. Der Staat Israel hat das Recht, sich zu verteidigen. Diejenigen unter uns, die Jüdinnen und Juden sind, zu schützen und zu verteidigen, ist jedoch unsere Aufgabe. Wir bekennen uns unerschütterlich zu der Verpflichtung, den Jüdinnen und Juden in unserer Gemeinschaft ein Leben in Sicherheit und Würde in unserem Landkreis Bad Kreuznach zu ermöglichen, und werden uns allen Versuchen, das Existenzrecht Israels oder der Jüdinnen und Juden unter uns infrage zu stellen oder zu relativieren, entschlossen entgegenstellen.

 

Markus Lüttger                       Carsten Pörksen                    Stefan Boxler       
CDU-Fraktion                          SPD-Fraktion                        GRÜNE-Fraktion

Die GRÜNEN Nahe-Glan rufen zur Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ortsverband Nahe-Glan,

wir laden euch herzlich zur nächsten Mitgliederversammlung ein, die am Montag, 20.11.2023 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus „Alte Grundschule“ in der Steinhardter Straße 5 in 55566 Bad Sobernheim stattfinden wird. Im Rahmen dieser Versammlung werden wir über das vergangene Jahr reflektieren, unseren Vorstand für seine Arbeit danken und gemeinsam die Weichen für die Zukunft stellen.

Die Tagesordnung umfasst:

  1. Eröffnung und Formalia
  2. Bericht des Vorstands
  3. Kassenbericht
  4. Aussprache und ggf. Entlastung des Vorstands
  5. Neuwahlen des Vorstands
  6. Ehrung langjähriger Mitglieder
  7. Themen und Ziele für 2024 mit Blick auf die Kommunalwahl
  8. Verschiedenes

Besonders möchten wir darauf hinweisen, dass wir eine neue Kassenführung sowie engagierte Beisitzer:innen suchen. Wenn du dich für die grüne Sache engagieren und aktiv an der Gestaltung unserer lokalen Politik teilhaben möchten, ist dies deine Gelegenheit.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und aufschlussreiche Diskussionen, um gemeinsam unsere Ziele für das kommende Jahr und die anstehende Kommunalwahl festzulegen.

Mit grünen Grüßen, der Vorstand des Ortsverbandes Nahe-Glan

Michael Henke feiert seinen 80. Geburstag

Unser langjähriges Mitglied – Michael Henke – wird am 01. November 2023 80 Jahre.

Hierzu unseren herzlichsten Glückwunsch, verbunden mit allen guten Wünschen für die kommenden Jahre.

Michael Henke hat in seiner nunmehr fast 40 jährigen Mitgliedschaft sehr viele politische Ämter aktiv gestaltet und begleitet. Es können sicherlich nicht alle genannt werden. Dennoch: Landesvorstand; Landtagsmandat; Heinrich-Böll-Stiftung; Ortsverband Vorstand; Fraktionsmitglied und Fraktionssprecher.

Mit seinem Wirken, seinem unermüdlichen und aktiven Einsatz hat Michael GRÜNE Politik auf Landes- und Kommunalebene geprägt und beeinflusst.

Dafür möchten wir ihm unseren Dank aussprechen und hoffen, dass er weiterhin mit all seinen Kenntnissen, Kompetenzen und  wertvollen Erfahrungen uns als GRÜNE zur Verfügung steht.

Vorstand des Ortsverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bad Kreuznach

Erfolgreicher Mitgliederzuwachs bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Bundesebene

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN starteten am 04.10.2023 eine ambitionierte Mitgliederkampagne, um Bürgerinnen und Bürger für mehr politisches Engagement zu gewinnen. Die Resonanz war beeindruckend: Innerhalb weniger Wochen konnte die Partei auf Bundesebene bereits über 1.000 neue Mitglieder begrüßen. Diese erfreuliche Nachricht gab die Politische Geschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Emily Büning, bekannt.

Eine funktionierende Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. Sie bietet jedem Einzelnen die Möglichkeit, an der Gestaltung der Gesellschaft aktiv teilzunehmen und die politischen Weichenstellungen des Landes mitzubestimmen. In einer Zeit, in der politisches Interesse und die Beteiligung an demokratischen Prozessen besonders wichtig sind, ermutigt dieser Mitgliederzuwachs zu weiteren Bemühungen.

Auch der Kreisverband Bad Kreuznach und die zugehörigen Orts- und Gemeindeverbände heißen alle Interessierten herzlich willkommen. Denn die politische Arbeit vor Ort ist das Rückgrat jeder Partei. Hier wird Demokratie im wahrsten Sinne des Wortes "gelebt". Es sind die Orte, an denen jeder Einzelne den direkten Einfluss auf das Gemeinwesen spüren und mitgestalten kann.

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Kommunal- und Europawahlen 2024 in Rheinland-Pfalz betont der Kreisverband die Bedeutung jedes einzelnen Mitglieds. Jede Stimme, jedes Engagement zählt. Insbesondere im Wahlkampf zeigt sich, wie wichtig der Zusammenhalt und die gemeinsame Arbeit sind.

Interessieren auch Sie sich für aktive politische Teilhabe? Möchten Sie sich für eine nachhaltige, gerechte und demokratische Gesellschaft einsetzen? Dann sind Sie bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN genau richtig. Werden Sie Teil einer Gemeinschaft, die sich für eine bessere Zukunft einsetzt und gestalten Sie aktiv die Politik in Deutschland mit.

Der Kreisverband in Social-Media