Ortsverband Guldenbachtal

Liste für den Verbandsgemeinderat Langenlonsheim-Stromberg

GRÜNE wählen ihre Kandidatinnen und Kandidaten

 

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN präsentierten ihre Liste für die Wahl zum Ortsgemeinderat Langenlonsheim.

„Unsere klare Haltung und unsere konstruktiven Vorschläge zugunsten unserer Region haben die Menschen dazu motiviert, sich politisch vor Ort zu engagieren“, betont Kurt Römer, der Spitzenkandidat der GRÜNEN, „wir sind überwältigt von der Unterstützung, die wir von unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus dem ganzen Verbandsgemeindegebiet erhalten haben. Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv an der Gestaltung unserer Gemeinde zu beteiligen, ist ein starkes Signal für eine lebendige Demokratie. Unsere 34 Kandidatinnen und Kandidaten bringen eine vielfältige Palette an Erfahrungen, Ideen und Fachkenntnissen mit. Ihr Engagement für Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Entwicklung wird die Grundlage für eine lebenswerte Zukunft in unserer Gemeinde bilden.“

Folgende Personen haben die GRÜNEN für die Kommunalwahl in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg aufgestellt:

 

Kurt Römer (Guldental), Tim Markovic (Stromberg), Gerlinde Huppert-Pilarski (Langenlonsheim), Friedrich Hegemann (Windesheim), Karl-Wilhelm Höffler (Langenlonsheim), Arno Klutschat (Guldental), Adrian Orben (Roth), Christoph Hees (Windesheim), Pia Hegemann (Windesheim), Peter Boettge (Daxweiler), Elisabeth Schnell (Laubenheim), Roland Bonaventura (Langenlonsheim), Gisela Schlarp (Guldental), Dietmar Skrobanek (Laubenheim), Claus Antes (Stromberg), Gabriele Burdack (Guldental), Gabi Schares (Stromberg), Inna-Dorothea Höffler (Langenlonsheim), Susanna Kreuels (Guldental), Jürgen Corbet (Windesheim), Ulrike Lang (Langenlonsheim), Denise Leypold-Heinz (Langenlonsheim), Ellen Lemmer (Langenlonsheim), Erich Kunius (Langenlonsheim), Marina Mayer (Stromberg), Thomas Kümpel (Windesheim), Andrea Meures (Guldental), Sabine Pütz (Waldlaubersheim), Michael Karl Peters (Windesheim), Marina Rohde (Langenlonsheim), Markus Pütz (Waldlaubersheim), Lisa Schmitz (Windesheim), Gerald Tenzer (Langenlonsheim), Sara Spieler (Guldental).

 

Unterstützt hat das Verfahren der Listenaufstellung die GRÜNE Landtagsabgeordnete Lisett Stuppy aus dem Donnersbergkreis: „Der Ortsverband Guldenbachtal von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzt mit seiner Listeaufstellung ein klares Zeichen für eine nachhaltige Zukunft in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg. Ich gratuliere allen Kandidatinnen und Kandidaten herzlich zu ihrem Listenplatz. Ebenso freue ich mich, dass der Ortsverband Guldenbachtal eine so starke Liste für den Verbandsgemeinderat aufstellen konnte.“

„Noch nie zuvor haben sich so viele engagierte Bürgerinnen und Bürger wie dieses Mal für eine Kandidatur bei BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg entschieden. Diese bemerkenswerte Resonanz spiegelt das wachsende Bewusstsein und Interesse unserer Gemeinschaft wider, sich aktiv für eine grünere und zukunftsorientierte Entwicklung unserer Region einzusetzen“, so Tim Markovic, die Nummer Zwei der Liste, „die bevorstehende Kommunalwahl bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft teilzunehmen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN laden alle Interessierten dazu ein, sich über ihr Programm zu informieren - welches demnächst veröffentlich wird - und am 9. Juni 2024 ihre Stimme für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Politik in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg abzugeben. Der Ortsverband Guldenbachtal von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzt mit seiner Listeaufstellung ein klares Zeichen für eine nachhaltige Zukunft in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg.“

v.i.S.d.P. Karl-Wilhelm Höffler, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Vorstandssprecher  

 

Foto: Claus Antes

GRÜNE Liste zur Wahl des Ortsgemeinderates Langenlonsheim

Grüne benennen Ziele


Bündnis 90 / DIE GRÜNEN präsentierten ihre Liste für die Wahl zum Ortsgemeinderat Langenlonsheim. „Mit einem starken Team treten die GRÜNEN zur Kommunalwahl in der Ortsgemeinde Langenlonsheim an. Dazu gehören Kolleginnen und Kollegen, die sich seit Jahren kommunalpolitisch für Langenlonsheim engagieren, aber auch Bürgerinnen und Bürger, die sich außerhalb einer Partei in Bürgerinitiativen, Umweltverbänden und ehrenamtlich für Umwelt, Natur und die Lebensqualität in und um Langenlonsheim einsetzen,“ erklärte Karl-Wilhelm Höffler, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im derzeitigen Ortsgemeinderat Langenlonsheim.
Folgende Personen haben die GRÜNEN für die Kommunalwahl in der Ortsgemeinde Langenlonsheim aufgestellt:

(1) Ellen Lemmer, (2) Karl-Wilhelm Höffler, (3) Gerlinde Huppert-Pilarski, (4) Roland Bonaventura, (5) Inna Höffler, (6) Charly [Karl] Weber, (7) Iris Baumgärtner, (8) Gerald Tenzer, (9) Marina Rohde, (10) Birol Gökkurt, (11) Denise Leypold-Heinz, (12) Wolfgang Lemmer, (13) Jutta Schultheiß, (14) Erich Kunius, (15) Ulrike Lang, (16) Beda von den Driesch, (17) Stefan Lemmer.

Ellen Lemmer, derzeit stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Ortsgemeinderat führte zum Programm der GRÜNEN aus: „Unsere Ziele sind gute Lebensbedingungen für die Menschen, eine lokale und regional nachhaltige Umweltpolitik, sozial sensible Weiterentwicklung unserer Gemeinde, Unterstützung von Vereinen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern und Beteiligung der Bevölkerung an der Gemeindepolitik in den nächsten fünf Jahren.“ Karl-Wilhelm Höffler ergänze: „Ganz klar beziehen die GRÜNEN Position gegen rechtsextremistische Versuche, die Demokratie zu zerstören und Fremdenfeindlichkeit in die Gesellschaft zu tragen. Ganz entschieden gehören für uns alle Menschen, die in Langenlonsheim leben, zu unserer Ortsgemeinde – ganz gleich, woher sie kommen, wie alt sie sind, welche Staatsbürgerschaft sie besitzen oder welchen Glauben sie haben!“

V.i.S.d.P.
Karl-Wilhelm Höffler
Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Vorstandssprecher

Übersicht der GRÜNEN Anträge im Verbandsgemeinderat 2020-2024

Wir möchten zurückblicken.

In der VG Langenlonsheim-Stromberg haben wir sehr konstruktiv und oftmals erfolgreich die Themen im Rat bestimmt und auch wichtige Projekte (Radverkehrswege, Hochwasservorsorge, Klimaschutz usw.) vorangebracht.  Hier eine Zusammenstellung ohne Gewähr auf Vollständigkeit: 

 

VG Rat (11 Anträge eingebracht; 9 Eigenständige)

15.11.2023

Einführung eines Energiemanagements in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg (Antrag der Fraktionen von Bündnis90/Die Grünen und SPD)

15.11.2023

Errichtung von öffentlichen Trinkwasserbrunnen als Teil der Klimaanpassung (Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen)

12.10.2023

Entwicklung einer klimaangepassten Niederschlagswassersatzung (Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen) 

03.05.2023

Beteiligung von Vertretungen des Jugendrates in ihn betreffenden Ausschüssen Antrag der Fraktionen SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP 

03.05.2023 

Zuschuss für den Bau von privaten Regenwasserspeichern Antrag Bündnis90/Die Grünen 

16.12.2022 

Beitritt in den Kommunalen Klimapakt (Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen) 

16.11.2022

Regionale Wertschöpfung durch den Ausbau Erneuerbarer Energie fair teilen (Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen)

16.11.2022

Effektives Energiemanagement in der Verbandsgemeinde dauerhaft sichern (Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen)

04.05.2022

Unabhängigkeit und dezentrale Energieversorgung sichern - Ausbau der Erneuerbare Energie in der Verbandsgemeinde fördern; Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen

04.05.2022

Gewässer wiederherstellen und aufwerten, um eine natürliche Hochwasservorsorge zu betreiben; Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen

15.12.2021

Klimaangepasste und vorsorgeorientierte Bauleitplanung sicherstellen Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen

Des Weiteren gab es GRÜNE Anträge in andere Gremien

Umweltausschuss:

06.07.2022

Antrag - Bündnis 90 / Die Grünen zu Blumenwiesen

Ausschuss Tourismus und Wirtschaftsförderung:

21.04.2021

Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN 'Radwegekonzeption'

Die GRÜNEN Guldenbachtal rufen zur Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde,

zur nächsten Mitgliederversammlung des OV Guldenbachtal von Bündnis 90/Die Grünen laden wir Euch herzlich ein.

Wir treffen uns am Dienstag, den 20.02.2024 um 19:00 Uhr, im großen Sitzungssaal der VG Langenlonsheim-Stromberg, Naheweinstraße 80 in Langenlonsheim.

Schwerpunkt ist die Kommunalwahl am 09. Juni 2024.

Wir möchten mit Euch unser Wahlprogramm und die Listenaufstellung für den Verbandsgemeinderat vorbereiten.

Die Listenaufstellung findet in der Mitgliederversammlung am 14.03.2024 statt, die Einladung dazu schicke ich Euch Anfang März zu.

 

Unser Ziel ist eine starke Grüne Liste für den Verbandsgemeinderat, mach doch einfach mit!

 

Bis dahin eine gute Zeit …

 

 

Offener Brief zu Nikolaus: Solarparks naturverträglich ausschreiben und Einnahmen solidarisch teilen

Sehr geehrte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister,

sehr geehrter Herr Cyfka,

sehr geehrte Fraktionsvorsitzende,

geschätzte Kolleginnen und Kollegen,

ich wünsche allen einen schönen Nikolaustag. Ich habe mit Interesse die Diskussion zur Potenzialanalyse zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in unserer Verbandsgemeinde mitverfolgt. Mit Blick auf die globalen, aber auch kommunalen Herausforderungen ist der zielgerichtete und naturverträgliche Ausbau von Erneuerbaren Energien eine wichtige Säule der dezentralen Energieversorgung, als auch ein Stabilisator für die kommunalen Haushalte. Es ist in unser aller Interesse den Ausbau zu unterstützen und die entsprechenden politischen Rahmenbedingen zu setzen. Dabei sind, über die Anforderung von Bund und Land hinaus, auch weitere Faktoren zu gewichten. Es ist im ganzen Land zu beobachten, dass wertvolle Grünflächen sowohl im Bereich des Naturschutzes als auch der landwirtschaftlichen Erzeugung unter Druck geraten.

Als gewählte Vetreterinnen und Vertreter der Bürgerinnen und Bürger liegt die Entscheidung zur Abwägung der unterschiedlichen Interessenslagen bei Ihnen in den Räten. Es ist essentiell für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien eine hohe Akzeptanz vor Ort herzustellen und dafür auch entsprechende Leitplanken für den Ausbau zu setzen. Dazu gehört auch, dass sich die projektierenden Unternehmen von Photovoltaik-Anlagen vertraglich von den Ortsgemeinde verpflichten lassen den „Leitfaden für naturverträgliche und biodiversitätsfreundliche Solarparks“ (https://mkuem.rlp.de/fileadmin/14/Themen/Energie_und_Klimaschutz/3._Erneuerbare_Energien/Solarenergie/Leitfaden_Massnahmensteckbriefe.pdf) anzuwenden und Ihre Solarpark entsprechend naturnah auszugestalten (auch im Anhang). Ich möchte Sie hiermit bitten dies bei Ihren Entscheidungen zu beachten und einen Blick in den praxisnahen Leitfaden zu werfen. Ein Unternehmen, welches sich dagegen entscheidet, sollte aus dem ordentlichen Verfahren ausscheiden. Gute und zuverlässige Projektierer können durch die Beachtung der beschriebenen ökologischen Aufwertungsmaßnahmen sowohl die Wertigkeit, als auch die regionale Akzeptanz in der Bevölkerung für Solarparks erhöhen. Synergieeffekte, wie z.B. Hochwasservorsorge (!) und Biotopvernetzung, können mit den im Leitfaden beschriebenen Maßnahmen einhergehen.

Ich möchte an dieser Stelle alle Beteiligten auffordern sich aktiv für einen naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren Energien zu engagieren.

Daneben möchte ich Sie bitten sich gemeinsam für eine faire und solidarische Lösung zur Beteilung aller Kommunen am Ausbau der Erneuerbaren Energien einzusetzen. Bereits in der 12. Sitzung des Umweltausschusses per Antrag "Regionale Wertschöpfung durch den Ausbau erneuerbarer Energie fair teilen" am 12.1.23 wurde dies angeregt und auch mit Blick auf die ungleiche Verteilung der Potenzialflächen für den Ausbau von Erneuerbaren Energien in unserer Verbandsgemeinde, erscheint eine gemeinsame Lösung für alle Ortsgemeinden zielführend. Es gibt bereits mehrere kommunale Lösungsbeispiele in unserer Umgebung (ua. Verbandsgemeinde Rüdesheim, Verbandsgemeinde Rheinböllen-Simmer), welche es allen Kommunen einer Verbandsgemeinde ermöglichen von den Einnahmen aus den Erneuerbaren Energien zu profitieren. Auch Landesforsten und die Energieagentur beraten Kommunen zu Etablierung von Solidarpakten und können ggf. im Rahmen des Beitritts unserer Verbandsgemeinde in den „Kommunalen Klimapakt“ (KKP) angesprochen werden.

Ich bin davon überzeugt, dass eine parteiübergreifende Lösung gemeinsam mit der Verbandsgemeindeverwaltung und allen Ortsgemeinden möglich erscheint, sofern alle bereit sind sich gegenseitig zu unterstützen. In diesem (vor-)weihnachtlichen Geiste, wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit.

Mit besten Grüßen aus Stromberg,

Tim Markovic

Vorstandssprecher BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Ortsverband Guldenbachtal

Mitglied des Umweltausschusses der Verbandsgemeinde


Datei: Leitfaden Solarparks

Wie alles begann! Unsere erste Kommunalwahl 1994

Wie hat das bei uns vor vier Jahrzehnten ausgesehen? Anbei ein Throwback ins Jahr 1994.

 

Flyer Verbandsgemeinde Langenlonsheim [Link]
Flyer Ortsgemeinde Langenlonsheim [Link]
Flyer Ortsgemeinde Guldental [Link]

GRÜNE diskutieren die Weiterentwicklung der Kläranlage Langenlonsheim

„Die Kläranlage Langenlonsheim ist ein wichtiges Element der kommunalen Infrastruktur. Weitere Ausbaustufen der Abwasserreinigung sind wünschenswert.“ Mit diesem Statement lud Karl-Wilhelm Höffler, grünes Ratsmitglied in der Ortsgemeinde Langenlonsheim die GRÜNEN der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg zu einem Besuch der Kläranlage Langenlonsheim ein.

Mit dem technischen Leider des Abwasserwerks der Verbandsgemeinde, Oliver Wagner, und dem Betriebsleiter der örtlichen Kläranlage, Patrik Faier, diskutierten die GRÜNEN den derzeitigen Stand der Reinigungstechnik für Abwässer und Möglichkeiten der konzeptionellen Weiterentwicklung der Anlage.

Dabei kommt einer vierten Reinigungsstufe aus Sicht der GRÜNEN eine besondere Bedeutung zu. Sowohl Mikroplastik wie auch chemische Stoffe könnten in das Reinigungskonzept aufgenommen werden.

Mit besonderem Interesse folgten die GRÜNEN dem Bericht des technischen Leiters, Oliver Wagner, über eine geplante Machbarkeitsstudie hinsichtlich der Verwertung von Biogas zur Stromerzeugung. Tagsüber sei die Anlage durch die bereits installierte Photovoltaik-Modele energetisch autark. Die Verwendung von Biogas zur Stromerzeugung würde gerade für die Nacht die Stromversorgung „aus eigener Kraft“ sicherstellen.

„Wir konnten sehen, dass die Kläranlage Langenlonsheim gegen Hacker-Angriffe von außen gut geschützt ist. Die Anlage wird getrennt vom Internet gesteuert,“ fasste Fritz Hegemann, Ratsmitglied der GRÜNEN in Windesheim seine Erkenntnisse zusammen.

Kurt Römer, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Verbandsgemeinderat Langenlonsheim-Stromberg ergänzte: „Ein ganz wichtiges Anliegen der GRÜNEN ist es, eine Förderung von Regenwasserzisternen durch die Verbandsgemeinde zu erreichen. Damit würden mehrere Ziele erreicht werden: Erstens würde die Belastung der Kläranlagen durch Niederschlagsereignisse vermindert. Zweitens würden die Grünflächen an Gebäuden nicht mehr mit Trinkwasser gewässert. Drittens könnte Brauchwasser auch z. B. für die Toilettenspülungen eingesetzt werden. Diese ökologisch sehr sinnvollen Maßnahmen müssen von der Verbandsgemeinde finanziell unterstützt werden.“ Bei der Verwendung von Regenwasser für Rasen und Gärten und für die Brauchwassernutzung im Haus müsse eine finanzielle Entlastung bei den regenbezogenen Abwassergebühren angestrebt werden. Kurt Römer dankte dem Teams des Abwasserwerks für die sachkundige und engagierte Führung durch die Langenlonsheimer Kläranlage: „Die GRÜNEN werden alle Projekte zur Weiterentwicklung der Abwasserreinigung unterstützen.“

Klimaschutz und erneuerbare Energien gehören zusammen

Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung diskutierten die Grünen des OV Guldenbachtal in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg die Auswirkungen der Klimakatastrophe auf die Dörfer, die Landwirtschaft, den Weinbau und die Wälder.

„Die flächendeckende Trockenheit des letzten Sommers und die Starkregenereignisse des Jahres 2021 haben gezeigt, dass die Klimakatastrophe in Deutschland angekommen ist“, so Tim Markovic, der Sprecher des Grünen Ortsverbandes wörtlich.

Zugleich übten die Grünen deutliche Kritik am von CDU, CSU und FDF geforderten Weiterbetrieb von Atomkraftwerken.

Kein einziges Atomkraftwerk habe kostendeckend gearbeitet, alle seien von Subventionen abhängig gewesen und hätten zum Schluss nur ca. 6 Prozent der gesamten Strommenge in Deutschland geliefert. Zudem seien alle Meiler stark renovierungsbedürftig und stellten somit eine unberechenbare Gefahr dar.

„Der Atommüll muss tausende von Jahren sicher entsorgt und gelagert werden, und auch die Abgabe von Kohlendioxid in die Atmosphäre bleibt lange und mit absehbar dramatischen Folgen für die Menschheit, für alle Ökosysteme und für das Klima. Insofern gehören der Ausstieg aus der Atomtechnik und der Ausstieg aus den fossilen Energieträgern zusammen. Ziel ist eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft des Planeten!“, so Karl-Wilhelm Höffler, grünes Ratsmitglied in Langenlonsheim.

Im Zuge der Mitgliederversammlung berichtete Kurt Römer über die grüne Politik im Verbandsgemeinderat und in der Ortsgemeinde Guldental, Fritz Hegemann über die grüne Ratsarbeit in Windesheim und Karl-Wilhelm Höffler über das Engagement der Grünen im Ortsgemeinderat Langenlonsheim.

Die Grünen forderten, den ökologischen Umbau von Wirtschaft und gesellschaftlichem Handeln auch auf der kommunalen Ebene zu verankern. Dazu suchen die Grünen weitere Mitstreiterinnen in Stromberg und allen Dörfern der Verbandsgemeinde.

 

v.i.s.d.P.

Karl-Wilhelm Höffler

Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Ortsverband Guldenbachtal, Sprecher

 

22. April 2023

Natur genießen und Arten schützen - im eigenen Garten?

Natur genießen und Arten schützen - im eigenen Garten?

Das weltweite Artensterben ist auch im Landkreis Bad Kreuznach spürbar und seine Folgen weitreichend. In Rheinland-Pfalz sind nach Roter Liste über 64 Prozent der Tagfalter gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Ebenso so schlecht steht es um unsere wichtigen Bestäuber: so sind über 50% aller 560 Wildbienenarten in Deutschland bestandsgefährdet. Diese Gefährdungen sind auch mit weitreichenden Folgen für das Gleichgewicht des Ökosystems und unserer Landwirtschaft verbunden. Nach Angaben des Deutschen Imkerbundes (DIB) sind 80 Prozent aller Blühpflanzen drauf angewiesen, dass Bienen und andere Insekten sie bestäuben. Die Ursachen sind laut vielen Studien sowohl in der intensiven Landwirtschaft durch den intensiven Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln, als auch im Ausräumen von Landschaftselementen, wie z.B. Heckenstrukturen, sowie in der zunehmenden Flächenversiegelung - auch durch wüstenähnliche Schottergärten - zu finden. Dabei können gerade strukturreiche Randbereiche von Städten und Dörfern wertvolle Rückzugsorte für viele Tiere und Pflanzen bieten.

Gemeinsam können wir aber - auch im Kleinen - mit ein paar Handgriffen und mehr Gelassenheit in der Gartenpflege etwas aktiv gegen das bedrohliche Artensterben vor unserer Haustüre unternehmen.

Der Bündnis90/DIE GRÜNEN Kreisverband Bad Kreuznach freut sich daher besonders Anja Münch von Naturgärten e.V. einen Vortrag zu dem wichtigen Thema gewinnen zu können. Frau Münch, auch bekannt aus zahlreichen Interviews und Vorträgen, wird uns am 16. März 2023 ab 20 Uhr im Saal der Verbandsgemeindeverwaltung Langenlonsheim-Stromberg, Naheweinstraße 80in Langenlonsheim Tipps und Trick erläutern, wie jeder Garten in ein Biotop für Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel verwandelt werden kann. Spoiler: Oftmals ist weniger mehr!

Zusätzlich bieten wir die Möglichkeit auch Samen für einen nachhaltigen Gartenbau miteinander auszutauschen. Bringen Sie ihr Saatgut mit und tauschen Sie sich mit uns aus!

 

Wir freuen uns auf ein reges Interesse. Bei Rückfragen können Sie uns auf über die Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. kontaktieren.

Ludger Nuphaus stellt Balkon-Kraftwerk vor

 

Am 09.02.2023 informierte Ludger Nuphaus auf unserer Veranstaltung im Ratssaal der VG zu den neuen Möglichkeiten der regenerativen Stromerzeugung mit kleinen sognannten Balkon-Photovoltaikanlagen.


Er spannte den Bogen von den rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen über Tips zum Bau, zur Ausrichtung, Verkabelung und Anbringung der Module bis hin zu Möglichkeiten der Speicherung der erzeugten Energie. Die finanzielle Seite und Höhe der CO² Einsparungen wurde ebenfalls anschaulich dargestellt. Besonders wichtig war es Ludger Nuphaus, auch einen besonderen Schwerpunkt auf die regionalen Bezugsmöglichkeiten der erforderlichen Technik und die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu legen. Viele der ca. 90 Zuhörer nutzten die Gelegenheit, mit Detailfragen in die Tiefe zu gehen.


Unterm Strich ist es offensichtlich gar nicht schwer, mit diesen kleinen Anlage zum Stromproduzenten zu werden! Da Ludger Nuphaus auch einen besonderen Schwerpunkt auf die regionalen Bezugsmöglichkeiten der erforderlichen Materialien.


Hoffentlich nutzen viele der interessierten Zuhörer das neue Wissen, um jetzt die eigene Energiewende auch auf ihrer eigenen Garage, einem Vordach oder einem Balkon zu starten.

Den kräftigen Applaus der Zuhörer hast Du Dir verdient, danke, Ludger, für Deinen tollen Vortrag!

Der Kreisverband in Social-Media