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Verschiedene Kirschsorten in Körben auf einem Tisch, daneben Bücher über alte Obstsorten und Steinobst im Mittelrheintal

GRÜNE auf den Streuobstwiesen in Guldental

Die GRÜNEN im Guldenbachtal haben auf Einladung der BUND-Gruppe Guldental die Streuobstwiesen rund um Guldental besucht. Hans Faus führte die Gruppe durch die umfangreichen Obstflächen und informierte über Baumpflege und fachgerechten Baumschnitt – ein Vorzeigeprojekt für den Erhalt der Kulturlandschaft.

„Es ist großartig zu sehen, wie umfangreich die Streuobstflächen rund um Guldental sind und mit welchem Engagement sie gepflegt werden. Ein solches Projekt wäre ohne den ehrenamtlichen Einsatz der örtlichen BUND-Gruppe und die Unterstützung der Ortsgemeinde nicht möglich."

Besonders beeindruckten die reifen Kirschen der vielen unterschiedlichen Sorten. Hans Faus erläuterte dazu:

„Die dunkelsten Kirschen sind nicht unbedingt die süßesten. Jede Kirschsorte hat ihren ganz eigenen Charakter."

Zum Abschluss bedankte sich Karl-Wilhelm Höffler für die Führung:

„Wir sind sehr froh, dass es in unserer Verbandsgemeinde Menschen wie Hans Faus und die BUND-Gruppe gibt, die sich mit großem ehrenamtlichem Engagement für den Erhalt und die Pflege unserer Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen einsetzen. Das, was in Guldental aufgebaut wurde, kann als Vorbild für die Pflege von Ausgleichsflächen in anderen Gemeinden dienen. Wichtig ist dabei auch die Unterstützung durch die Ortsgemeinden. Die GRÜNEN werden sich weiterhin für Streuobstanpflanzungen und die Pflege von Streuobstflächen einsetzen."

Hans Faus erläutert der Gruppe die Guldentaler Streuobstwiesen
Foto: Karl-Wilhelm Höffler

v. i. S. d. P.:
Karl-Wilhelm Höffler
Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Ortsverband Guldenbachtal, Sprecher
25. Juni 2026

v.l.n.r.: Horst Hose, Sandra Schubert, Vanessa Nick, Michael Juraß
v.l.n.r.: Horst Hose, Sandra Schubert, Vanessa Nick, Michael Juraß (abwesend: Gabriele Deveaux) (Foto L. Medinger)
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Gemeindeverband Kirner Land wählt neuen Vorstand

Am 12. Mai 2026 kamen die Mitglieder des Gemeindeverbands Kirner Land von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zusammen, um turnusgemäß einen neuen Vorstand zu wählen.

Zu gleichberechtigten Vorsitzenden wurden Vanessa Nick aus Heimweiler und Sandra Schubert aus Meckenbach gewählt. Horst Hose aus Kirn wurde als Schatzmeister erneut in seinem Amt bestätigt. Als Beisitzer:innen gehören künftig Gabriele Deveaux aus Kirn und Michael Juraß aus Hennweiler dem Vorstand an.

Mit der Wahl setzt der Gemeindeverband auf Kontinuität und frische Impulse zugleich: Ein Großteil des Vorstands wurde in seinem Engagement bestätigt. Der neue Vorstand möchte an die aktive Arbeit des vergangenen Jahres anknüpfen und sich weiterhin mit Nachdruck für eine ökologische, soziale und zukunftsfähige Entwicklung des Kirner Landes einsetzen.

Besonders am Herzen liegen dem Gemeindeverband starke und verlässliche Strukturen vor Ort – von einer guten Gesundheits- und Daseinsvorsorge bis hin zu lebenswerten Gemeinden, die für Familien, junge Menschen und ältere Generationen gleichermaßen Perspektiven bieten. Dabei verstehen sich die Grünen im Kirner Land als engagierte Stimme für nachhaltige Lösungen und einen offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Menschen aus dem Kirner Land, die sich politisch engagieren möchten, sind herzlich dazu eingeladen, mitzuwirken.
Der Gemeindeverband freut sich auf die kommenden Aufgaben und darauf, grüne Politik im Kirner Land weiterhin sichtbar und aktiv mitzugestalten.

Mitglieder der GRÜNEN in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg bei der Mitgliederversammlung

GRÜNE Landtagsfraktion informiert vor Ort

„Die Landtagswahl hat zu einer CDU/SPD-Landesregierung geführt. Die GRÜNEN sind Teil der Landtagsopposition geworden. Das sehen wir als Herausforderung und Chance zugleich.“

In einer gut besuchten Mitgliederversammlung der GRÜNEN in der Verbandsgemeinde Langenlonsheim-Stromberg erläuterte Lisett Stuppy, grüne Landtagsabgeordnete, die Strategie ihrer neuen Landtagsfraktion.

„Unsere Chance besteht darin, in der Fläche des Landes präsent zu sein und die Bedürfnisse der Regionen authentisch im Mainzer Landtag vertreten zu können. Die grüne Politik in der neuen Wahlperiode soll vor allem den Alltag der Menschen erleichtern und bürgernahe Themen aufgreifen: Bildung, öffentlicher Personennahverkehr, regionale Gesundheitsversorgung sowie die Inklusion von Menschen mit Krankheit und Behinderung in das öffentliche Leben. Klimaschutz, Umweltschutz und die Integration geflüchteter Menschen bleiben weiterhin zentrale Themen der GRÜNEN.“

Karl-Wilhelm Höffler, Sprecher der GRÜNEN im Guldenbachtal und Mitglied des Ortsgemeinderats Langenlonsheim, ergänzte:

„Die aktuelle Situation bietet uns GRÜNEN in den Kommunen die Chance, unsere Anliegen ungefiltert von Koalitionsverpflichtungen in den Mainzer Landtag einbringen zu können. Eine grüne Partei in der Opposition kann regionale Themen durch Landtagsanfragen und in den Ausschüssen des Landtags gezielt zur Sprache bringen. Wir GRÜNE im Guldenbachtal werden diese Chance nutzen.“

v. i. S. d. P.:
Karl-Wilhelm Höffler
Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Ortsverband Guldenbachtal, Sprecher
7. Juni 2026

Veranstaltungshinweis: Der Ehrentag zur Feier von 77 Jahre Grundgesetz

Veranstaltungshinweis: Der Ehrentag zur Feier von 77 Jahre Grundgesetz

Der
Ehrentag

Für dich. Für uns. Für alle.

 

Wir feiern 77 Jahre Grundgesetz am 23. Mai 2026 auf dem Marktplatz in Meisenheim von 15.00-20.00 Uhr.

Freut euch auf Musik und Spiele, Infos und Mitmachaktionen zum Grundgesetz, Hörspiel "2044 -  Chronik einer verlorenen Zukunft"
Film mit Gebärdensprache und einem Auftritt unseres eigenen Grünen Chors!

Für das leibliche Wohl ist außerdem gesorgt.

 

Veranstaltungshinweis: Offener Treff des Landesjugendbeirat RLP

Landesjugendbeirat RLP:
»»
Wir kommen nach Bad Kreuznach! 📍🗺️

Vom 9. bis zum 10.05.2026 ist es wieder soweit und unsere Sitzungstage stehen an! 😁Dazu treffen wir uns jedes Mal in einer anderen Stadt in Rheinland-Pfalz und dieses Mal geht es für uns nach Bad Kreuznach.

Diese Möglichkeit wollen wir nutzen, um mit euch in Kontakt zu kommen! 💬 Wir wollen wissen, was dich bewegt und was wir zusammen in RLP ändern müssen, sodass es uns allen besser geht!

Dazu laden wir euch am 10.05.26 ein, um beim Offenen Treff mit uns im Quartierszentrum Soziale Stadt zu quatschen! Für Snacks und Getränke sorgen wir, ihr müsst nur eure Themen mitbringen 😊

Wir freuen uns auf euch! 🙌

Adresse:
Quartierszentrum Soziale Stadt - Pariser Viertel
Planiger Straße 4
55543 Bad Kreuznach
««

Bündnis 90 / Die Grünen - Kreisverband Bad Kreuznach sind weder Veranstalter noch Verantwortlicher für die beworbene Veranstaltung. Bei Fragen und Anregungen wendet euch bitte direkt an @landesjugendbeirat_rlp

Warum wenig Frauen und junge Menschen in kommunalen Gremien sitzen. Ein Kommentar.

Warum wenig Frauen und junge Menschen in kommunalen Gremien sitzen. Ein Kommentar.

In vielen kommunalpolitischen Gremien finden Sitzungen zu Zeiten statt, die für einen großen Teil der Bevölkerung schwer wahrnehmbar sind. Späte Abendtermine oder Sitzungen am frühen Mittag kollidieren regelmäßig mit Beruf, Kinderbetreuung, schulischen Verpflichtungen und familiären Aufgaben.

Die Folge ist nicht mangelndes Interesse, sondern eine strukturelle Hürde: Menschen müssen sich zwischen Teilnahme und Alltagsverpflichtungen entscheiden

Die Frage ist nicht:
„Wer interessiert sich für Politik?“
Sondern:
„Wer kann sich das gerade leisten?“

Und genau da beginnt das Problem. Wir tun oft so, als wäre Gleichstellung ein Ziel, an dem wir „noch ein bisschen arbeiten müssen“.
Aber ehrlich gesagt: Gleichstellung ist kein Zukunftsprojekt – sie ist längst überfällig. Und trotzdem sind die Strukturen immer noch so gebaut, dass viele Menschen faktisch ausgeschlossen werden.

Wer kümmert sich um Kinder?
Wer übernimmt Pflege?
Wer reduziert Arbeitszeit?
Es sind immer noch überwiegend Frauen.

Und gleichzeitig erwarten wir, dass genau diese Menschen abends in endlosen Sitzungen sitzen, komplexe politische Arbeit leisten und „nebenbei“ Verantwortung übernehmen.
Das ist kein individuelles Problem.
Das ist ein strukturelles Versagen.
Denn so, wie unsere Kommunalpolitik organisiert ist, bevorzugt sie ganz bestimmte Lebensrealitäten – und schließt andere systematisch aus.

Und das müssen wir klar benennen: Das ist nicht neutral. Das ist ungerecht.
Wenn wir das ändern wollen, reicht es nicht, an Symptomen herumzudoktern. Wir brauchen einen echten Perspektivwechsel.
Das heißt: Wir hören auf, Vereinbarkeit als private Herausforderung abzutun. Und fangen an, sie als politische Aufgabe zu begreifen.
Wir stellen nicht mehr die Frage: „Wie schaffen es Einzelne trotzdem?“
Sondern: „Warum machen wir es ihnen so schwer?“

Und dann handeln wir auch entsprechend:
Wir verändern Sitzungsstrukturen radikal – kürzer, flexibler, hybrid.
Wir sorgen dafür, dass Care-Arbeit nicht länger unsichtbar bleibt, sondern mitgedacht und mitfinanziert wird.
Wir akzeptieren nicht mehr, dass Engagement und Ehrenamt ein Zeitluxus sind.
Und wir schaffen Räume, in denen mehr Menschen tatsächlich mitentscheiden können – nicht nur theoretisch.

Denn eine Demokratie, an der nicht alle teilnehmen können, ist keine vollständige Demokratie.
Gleichstellung bedeutet nicht, alle gleich zu behandeln. Gleichstellung bedeutet, ungleiche Voraussetzungen aktiv auszugleichen.
Und ja: Das erfordert Veränderung. Es erfordert, Gewohnheiten zu hinterfragen. 
Und es erfordert, Verantwortung gerechter zu verteilen. Es ist unbequem.

Aber genau das ist unsere Aufgabe.
Nicht irgendwann.
Nicht schrittweise.
Sondern jetzt.

Innenstadt kühlen statt aufheizen - Begehung zur Gebäudebegrünung in Bad Kreuznach

Innenstadt kühlen statt aufheizen - Begehung zur Gebäudebegrünung in Bad Kreuznach


Innenstadt kühlen statt aufheizen - Begehung zur Gebäudebegrünung in Bad Kreuznach

Mittwoch, 11. März, 16:30 Uhr - Treffpunkt Chancenhaus (Mannheimer Straße / Ecke Hospitalgasse)

Bad Kreuznach - Auch wenn der Sommer noch weit weg scheint: In der Bad Kreuznacher Innenstadt werden sich voraussichtlich wieder extreme Hitzetage bemerkbar machen. Aufgeheizte Plätze, wenig Schatten, versiegelte Flächen - das belastet Gesundheit, Aufenthaltsqualität und Handel. Das muss nicht so bleiben.

Deshalb lädt der Direktkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Landtagswahl, Franz Preis, zu einer Innenstadt-Begehung ein - gemeinsam mit einem unabhängigen Fachmann für Gebäudebegrünung: Alexander Hildebrand.

Ablauf

16:30 - 18:00 Uhr: Begehung der Innenstadt - konkrete Orte ansehen, Potenziale besprechen, Fragen sammeln

ab 18:00 Uhr: kleiner Empfang - Raum für vertiefte Gespräche und Austausch

Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitiker, Unternehmer, Hausbesitzer, Mieterinnen und Mieter sowie alle, die sich eine Innenstadt wünschen, in der man auch an heißen Tagen gern unterwegs ist.

„Hitze ist kein Naturgesetz in der Stadt - sie ist oft das Ergebnis von zu viel Stein und zu wenig Grün. Wenn wir Dächer, Fassaden und Höfe klug begrünen und Entsiegelung ernst nehmen, gewinnen wir Schatten, Kühlung und Lebensqualität - und zwar sichtbar“, sagt Franz Preis.

Fachimpuls: Gebäudebegrünung als Baustein klimaresilienter Städte

Alexander Hildebrand beschäftigt sich mit der Begrünung von Gebäuden und der Integration von Pflanzen in Architektur und Stadtraum. Sein Schwerpunkt liegt auf der Planung und Umsetzung von Fassadenbegrünungen, Dachbegrünungen und Innenraumbegrünungen, die ökologische Funktionen mit gestalterischer Qualität verbinden. Begrünte Fassaden und Dächer können das Mikroklima verbessern, Regenwasser zurückhalten und Biodiversität fördern - und gleichzeitig das Stadtbild aufwerten.

Hildebrand arbeitet mit Architekturbüros, Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern zusammen. Seine Projekte reichen von extensiven und intensiven Dachbegrünungen über fassadengebundene und bodengebundene Fassadenbegrünungen bis hin zu Pflanzenkonzepten für Innenräume und öffentliche Gebäude. Ein besonderes Interesse gilt der Rolle von Gebäudebegrünung in der Stadtentwicklung - als Instrument für klimaresiliente Städte und als Beitrag zu einer nachhaltigeren Baukultur.

Termin auf einen Blick

Was: Begehung der Innenstadt Bad Kreuznach - „Warum Kreuznach grüner werden muss“
Wann: Mittwoch, 11. März, 16:30 - 18:00 Uhr, anschließend kleiner Empfang
Wo: Start am Chancenhaus, Mannheimer Straße / Ecke Hospitalgasse, Bad Kreuznach
Wer: Franz Preis (Direktkandidat) und Alexander Hildebrand (Gebäudebegrüner)
Bildnachweis Alexander Hildebrand

Pressekontakt:
Wahlbüro Franz Preis
0671 200 42 50
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

GRÜNE Frauen: Gleichstellung für mehr regionale Entwicklung vor Ort verankern und finanzieren

GRÜNE Frauen: Gleichstellung für mehr regionale Entwicklung vor Ort verankern und finanzieren

"Wir brauchen Rahmenbedingungen, die es Frauen erleichtern, sich kommunalpolitisch zu engagieren und ein kommunales Mandat zu übernehmen. Das ist ein wichtiger Pfeiler der Gleichstellungspolitik und stärkt die regionale Entwicklung."  Zum Internationalen Frauentag am 8. März fordern Frauen im Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bad Kreuznach die kommunale Politik, die Parteien, sowie Verwaltung und Gesellschaft zum Handeln auf. 
 
"Der Anteil von Frauen in den Räten und Kreistagen liegt seit Jahren bei höchstens einem Drittel. Ebenso sind nur wenige junge Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund in den kommunalen Parlamenten vertreten. So findet ihre Lebenswirklichkeit entsprechend weniger Eingang in die Entscheidungen der kommunalen Ebene, obwohl sie das unmittelbare Lebensumfeld betreffen."
 
Deshalb sollen kommunale Parlamente mehr Rücksicht auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nehmen. Diese Initiative ist auch für die kommunalpolitisch aktiven Männer eine Erleichterung. So können angepasste und abgestimmte Sitzungszeiten die Vereinbarkeit erleichtern. Die Möglichkeit, Sitzungen auch online zugeschaltet zu werden oder sie vollständig online abzuhalten, sind weitere zentrale Schritte, es für mehr Menschen attraktiv zu machen, sich in der kommunalen Politik zu engagieren. Im Hinblick auf die nicht selten längeren Fahrtzeiten, die für Sitzungen der Verbandsgemeinderäte oder des Kreistages erforderlich sind, können solche digitalen Angebote entlastend und motivierend sein. Das gilt auch für junge Menschen, die oft noch nicht so mobil sind, wie es die Sitzungszeiten erfordern. 
 
Gleichstellungspolitik ist ein Instrument zur regionalen Entwicklung. Dazu gehört es auch, kommunalpolitisches Engagement für Frauen, für junge Menschen, kurz für all die, die noch nicht so häufig in Räten vertreten sind, attraktiver zu machen. Je mehr unterschiedliche Sichtweisen in die kommunalen Entscheidungen eingehen und sie tragen, desto stärker werden sie akzeptiert und desto mehr Wertschätzung wird ihnen von den Bürgerinnen und Bürgern entgegengebracht. Das fördert regionale Entwicklung und deshalb sollte Gleichstellungspolitik vor Ort verankert und gefördert werden.
 
Grüne im Wahlkreis 17 und 18 gehen neue Wege: Wahlkampf mit Musik feiert Premiere
Bild: André Kharchenko

Grüne im Wahlkreis 17 und 18 gehen neue Wege: Wahlkampf mit Musik feiert Premiere

Neue Wege gehen, Menschen anders erreichen, Gesprächsanlässe schaffen: Unter diesem Motto haben sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in den Wahlkreisen 17 und 18 für eine ungewöhnliche Aktion entschieden. Um den Wahlkampf zu bereichern, studierte ein Team aus Aktiven mehrere Lieder ein - sie wollen die Menschen auch musikalisch erreichen und begeistern. Für die Proben haben die Grünen mit Hans-Jörg Fiehl zudem einen Profi engagiert, der die Stücke musikalisch begleitet und mit dem Team einstudiert.

Die Premiere fand am 27. Februar 2026 in Meisenheim statt. Bereits am 28. Februar 2026 folgte der nächste Auftritt am Wahlstand der Grünen in der Fußgängerzone Bad Kreuznach. Viele Passant*innen blieben stehen und freuten sich über etwas mehr Musik in der Innenstadt. Ein bisschen mehr Musik, dazu die ersten Frühlingsmomente - das passte zusammen und sorgte für spürbar gute Stimmung.

Mit Liedern wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ spielten die Grünen augenzwinkernd darauf an, dass grüne Politik manchmal „spitz“ ist - unbequem, klar in der Sache, aber mit Humor und Herz vorgetragen.

Initiiert wurde die Idee von Regine Kircher-Zumbrink, Vorstandsmitglied der Grünen Bad Kreuznach. Mit dabei - und ausdrücklich mitsingend - die Wahlkreiskandidaten Lars Medinger (WK 18) und Franz Preis (WK 17).

„Wahlkampf darf auch überraschen - und er soll verbinden“, heißt es aus dem Kreisverband. Die musikalischen Einlagen seien kein Ersatz für Inhalte, sondern ein zusätzlicher Türöffner: für Gespräche, für Begegnungen und für einen Wahlkampf, der nahbar bleibt.

Nächstes Mal zu hören: 14. März 2026, 11:30 Uhr, in der Fußgängerzone Bad Kreuznach.

Statement Lars Medinger (WK 18)

„Politik beginnt nicht erst am Rednerpult, sondern im Alltag der Menschen. Wenn wir mit Musik ein Lächeln auslösen und dadurch ins Gespräch kommen, ist das ein ehrlicher, direkter Zugang. Genau dafür stehen wir: zuhören, ansprechbar sein - und neue Wege ausprobieren.“

Statement Franz Preis (WK 17)

„Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke. Wir zeigen: Politik kann klar und konsequent sein - und trotzdem leicht, menschlich und einladend. Das Mitsingen ist für mich ein Symbol: Wir wollen nicht über die Menschen reden, sondern mit ihnen.“

Franz Preis Liest "Den Bach rauf"

Direktkandidtat Franz Preis liest aus Robert Habeck's Buch "Den Bach rauf". Am 02.03.2026 um 19:00 Uhr im Chancenhaus Bad Kreuznach.

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